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Eingruppierung der FolsäureFolsäure gehört zur Gruppe der B -Vitamine. Vitamine sind lebensnotwendige, in niedriger Dosis physiologisch wirksame, organische Verbindungen, die im menschlichen Organismus entweder nicht oder nur unzureichend gebildet werden können. Der menschliche Körper kann nur kleine Mengen an Folsäure speichern (ca. 5- 10 mg), so dass eine folsäurearme Ernährung innerhalb weniger Wochen Mangelsymptome hervorrufen kann. Funktionen der FolsäureZellwachstum: Folsäurehaltige Coenzyme spielen eine entscheidende Rolle bei der Produktion von DNS beim Zellwachstum. Fötus-Entwicklung: Folsäure ist wichtig für die normale Entwicklung des Fötus, insbesondere für die Ausbildung des zentralen Nervensystems. Ursache für Mangel an FolsäureZufuhrmangel: Viele Menschen essen nicht genügend folsäurereiche Lebensmittel, wie Gemüse und Vollkorn. Medikamente: Viele Medikamente, z. B. Schmerzmittel, magensäurebindende Medikamente, orale Kontrazeptiva und Antibiotika beeinflussen den Folsäure-Spiegel negativ. Rauchen: Durch starkes Rauchen wird der Folsäure-Spiegel im Körpergesenkt. Chronische Krankheiten: Durch viele chronische Krankheiten, wie Schuppenflechte (Psoriasis), Anämie, Entzündung des Verdauungstraktes oder der Atemwege sowie Krebs wird der Bedarf an Folsäure stark erhöht. Alkohol: Hoher Alkoholkonsum beeinträchtigt die Aufnahme von Folsäure und erhöht damit die Gefahr eines Mangelzustandes. Schnelles Wachstum von Gewebe: Während einer Schwangerschaft sowie bei Kindern und Jugendlichen ist der Bedarf an Folsäure erheblich gesteigert. MangelerscheinungenBlut: Anämie in Verbindung mit schneller Ermüdung, Schwäche, Kurzatmigkeit, verminderter Konzentrationsfähigkeit; gestörte Bildung von weißen Blutkörperchen, dadurch Schwächung des Immunsystems. Magen-Darm-Trakt: Vermindertes Zellwachstum, dadurch Schwächung und Entzündung von Gewebe im gesamten Verdauungssystem, Reduktion der Aufnahme von Nährstoffen, Durchfall (Diarrhoe), Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust. Zentrales Nervensystem: Reizbarkeit, Aggressivität, Konzentrationsschwäche, Angstzustände, Depression. Entwicklung des Fötus: Gestörte Entwicklung, insbesondere des zentralen Nervensystems, sogenannte Neuralrohrdefekte (das Neuralrohr ist eine frühembryonale Anlage von Nervengewebe, aus dem sich Gehirn und Rückenmark entwickeln). TagesbedarfEmpfohlene Tagesdosis: 0,4 mg; bei Schwangeren: 0,8 mg; zur Therapie von Mangelzuständen: 10-20 mg. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Sie Ihren Arzt oder Apotheker. |
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